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Schon bei Zeiten trafen sich die Mädels vom Feenwald-Projekt um gemeinsam die Reise nach Arnstadt anzutreten. Ohne Probleme erreichte man den Ort des Geschehens, nach dreimaliger Nachfrage der Polizei ob man denn wirklich auf die Veranstaltung RECHTS wolle, fingen diese langsam an dies zu glauben und die mitgebrachten Utensilien zu durchsuchen. Als dann festgestellt wurde das wir zum „Personal“ (Zitat Polizeibeamter) gehören, durften wir auch die mitgebrachten BonBons und dergleichen wieder einpacken und langsam auf den Platz laufen. Vorher musste uns ein netter Polizist natürlich noch auf die Nase binden, das es gaaaaanz leckere Sachen zu Essen gäbe, ich glaube der hatte Hunger.
Um 9 Uhr fingen wir dann an mit Aufbau des Kinderstandes, fleißig wurden Ballons aufgepustet, Büchsen geschichtet, Kreidestrasse und Sackhüpf-Weg markiert.. Leider durften wir die Ballons nicht, wie geplant auf dem Platz fliegen lassen, also mussten diese, zum Vergnügen der Mädels, ins Auto des Veranstalters, der sichtlich begeistert war. Die Gipsfiguren sind Glücklicherweise heil angekommen und warteten darauf, angemalt zu werden. Die Hüpfburg war schon startklar, und die ersten Kinder standen schon ohne Schuhe bereit. Neben der Verlosung von etlichen Kuscheltieren beim Büchsenschiessen, wurden viele kleine (und am Ende auch große Kinder ) beim Kinderschminken lustig bemalt. Die Kinder erfreuten sich beim Sackhüpfen der lustigen Gewinne wie Schmuck und Naschwerk (ich hoffe es hat niemand Bauchweh bekommen). Am Ende des Nachmittages saßen die Zwerge Reih in Reih und bastelten mit Perlen bunte Ketten und Armbänder und freuten sich schon aufs Bett, weil das Gebastelte im Dunkeln leuchtet. Leider bekam man vom hinterem Stand nicht allzu viel vom weiterem Geschehen mit, so daß ich hier nicht viel über den Rest der Veranstaltung schreiben kann. Zu Bemängeln gab es meiner Meinung nach, nur, das der linke Pöbel es sich nicht nehmen lies, die Kinder am Kinderstand permanent zu fotografieren und zu filmen, was dann wieder in den Medien stehen wird, weiss man ja jetzt schon.. Ich finde es unsagbar traurig, das dieses Pack vor gar nichts Halt macht. Wir haben uns selber ein Fotografier-Verbot der Kinder am Stand auferlegt einfach um unseren Nachwuchs zu schützen. Positiv war, das auch viele „Normalbürger“ mit ihren Kindern den Stand und die Hüpfburg besuchten und sich rege positive Diskussionen ergaben. An den kostenlosen Geschenken, wie Pfeiffen, Ballons, Naschzeug und Luftschlangen erfreuten sich die Kinder genauso wie die Eltern. Zitat eines Elternteils: „Das ist ja mal was ganz anderes als diese anderen Kinderfeste, wo man soviel bezahlen muß das man sich gar nicht mit den Kindern dort hintraut und die Kinder haben viel mehr Spaß, weil auch Mama und Papa mal einen Kaffee trinken können, ohne darauf achten zu müssen, wo denn das Kind sei.“ Unser Dank gilt: Allen Veranstaltern und Mitwirkenden des Thüringentages, den Jungs die uns beim Abbau halfen und so nett waren unsere Tische und Bänke mit zu tragen. Wir bedanken uns ausserdem für die Spenden, vor allem für den neuen Pavillion. Es hat wirklich Spaß gemacht am diesjährigen Thüringentag dabei sein zu dürfen und gerade den Kindern so viele Freuden zu bereiten. |